Warum ICON? Aus dem Vorwort

Icon bild

... ist eine Begegnung mit dem Antlitz Christi und der Frage nach der Beziehung zu der Person Jesus Christus im eigenen Leben.

MandylionMandylion: Thomas Böhm; © VHA


Das Titel- und Endbild

…zeigt eine einnehmende Ikone, die auf das Schweißtuch von Manoppello zurückgeht, das sog. Mandylion. Die Bilder der Kreuzwegstationen entstammen einem der äußerst seltenen Ikonenkreuzwege.

ICON hat sieben Stationen, so wie es für den Jugendkreuzweg Tradition ist.

Stationen

Dafür wurden die Stationen ausgewählt, die zum gemeinsamen apostolischen Glaubensbekenntnis gehören. Aus Icons, den auch in den Social-Media-Welten fast allgegenwärtigen Symbolen, Grafiken, zu Bildern verdichteten Zeichensystemen, entsteht dabei im Jugendkreuzweg von den Ikonen der Kreuzwegstationen eine Brücke zu eigenen Lebenssituationen.

Ausrichtung

ICON ist traditionell und aktuell, spirituell und gesellschaftspolitisch zugleich profiliert. Er ist ein Erfahrungskreuzweg, ästhetisch, inhaltlich und in der Verbindung aus beidem: Ikonen sind gemalte Glaubensbekenntnisse, die durch die Icons an Erfahrungen in der eigenen Lebenswirklichkeit andocken. ICON macht sich mit uns auf den Weg zur Freundschaft mit Jesus Christus, dem wahren Selfie Gottes – denn durch die Freundschaft mit Ihm werden uns Erlösung und Freiheit geschenkt.

Musik

Die Musik in ICON eröffnet zwei Optionen, die Möglichkeit einer Anhör-/Mitsingvariante wie auch die einer instrumentellen Untermalung, auch für den eigenen Gesang. Die vielfältigen Materialien wie Material- und Teilnahmehefte, Plakate, Präsentationen, Noten u.v.m. wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt.

Euer Kreuzweg

Aus den Inhalten entsteht ein kompletter Vorschlag zur Gestaltung eines Kreuzweg-Gebetes. Zugleich gibt es viele Möglichkeiten, Anregungen und Optionen, um daraus Eigenes entstehen zu lassen: einen eigenen Gottesdienst, eine Gebetsreihe quer durch die Passionszeit, eine Veranstaltungsreihe von Freitagsgebeten, liturgische Nächte, Uni- oder Schulgottesdienste oder Exerzitien im Laufe des Jahres.

Auch die Texte laden zum kreativen Umgang ein, können kreativ bearbeitet, verlängert oder gekürzt und an die Situationen, Lebenskontexte und Gebetsanliegen der Gruppe angepasst werden.