Kreuzweg

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Der Jugendkreuzweg
…knüpft an diese lange und große Tradition an. Er führt sie weiter.

Der ökumenische Kreuzweg der Jugend lädt seit 1958 ein, sich dem Geschehen um Kreuzigung und Erlösung auf andere Weise zu nähern.
Seine Geschichte beginnt im Waldstadion auf dem damaligen Katholikentag – abends im Fackelschein.
Scheinbar war er so berührend und mitreißend, dass viele sagten: das wiederholen wir.
Dezentral.
Mit anderen Texten, als den üblichen.
Aktualisiert.
Seither erscheinen Jahr für Jahr andere Texte, die die Passion Jesu betrachten – aber auch gleichermaßen unser Leben anschauen, unsere Zeit, die Passion der Menschheit.
In diese ersten Jahre fällt auch der Mauerbau, der Deutschland teilt.
Der Jugendkreuzweg entwickelt sich zur Gebetsbrücke über die Mauer hinweg.
Am Freitag vor Palmsonntag wird er in Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern hüben wie drüben gebetet – die Materialien werden in den Osten geschmuggelt, und mehr noch: die Texte werden sogar zusammen kreiert.
Schon bald erscheint der Kreuzweg mit wechselndem Bildprogramm, und seit 1972 im Schulterschluss mit den evangelischen Geschwistern.