Sprayen als Psycho-Hygiene

Still liegt sie da, vom Alter gezeichnet, grau und fleckig. Risse ziehen sich durch ihren Körper, Öl hat darauf seine Spuren hinterlassen. Plötzlich brüllt in ihrer Nähe eine Handkreissäge auf. Das durchdringende Geräusch des rasant rotierenden Sägeblatts erfüllt die Luft. Ihr Metall rückt der alten Holzbohle zu Leibe, zerteilt sie: aus eins wird drei. Schritt eins der Verwandlung ist vollbracht.

Der Mann, der der Bohle neues Leben einhauchen will, ist Mika Springwald. Für ihn ist sie mehr als ein altes, nutzloses Stück Holz, das nur noch für den Kamin gut ist. Es besitzt eine verborgene Schönheit, die es nur zu entdecken gilt. Und wenn einer Potential findet, wo eigentlich nur Tristesse und Verfall herrscht, dann er. Springwald ist Künstler. «Ich arbeite am liebsten mit Werkstoffen, die schon eine Geschichte haben, wie alte Bleche oder halt Holzbohlen.» Im Gegensatz zu Holz aus dem Baumarkt. Recycling-Materialien sind für seine Kunst auch stimmiger als nagelneue Leinwände.

Der 45-Jährige ist Stencil-Künstler. Er nutzt die Graffiti-Technik der Street-Art-Szene für seine Arbeiten – und holt sie damit von der Straße ins Wohnzimmer: Mithilfe von Schablonen, den Stencils, sprayt er seine Motive auf Bohlen und Straßenschilder und schafft damit kultige Kunstwerke. Er sprüht Gesichter von Musikern auf ausrangierte Verkehrsschilder und versteigert sie für einen guten Zweck. Das kommt an. Wenn man sich den Mann mit der schwarzen Hornbrille, der hoch gerückten Stirn und dem blauen Sweatshirt so anschaut, kommt man nicht sofort auf die Idee, dass er auf Du und Du mit den Größen der deutschen Musik­szene steht. Daran ist sein Job nicht ganz unschuldig.

«Ich arbeite in Osnabrück viel mit Flüchtlingen», berichtet Springwald, von Beruf Sozialarbeiter beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück. Geld für die alltäglichen Dinge wie Waschmaschinen sei immer da. Doch Unterstützung für Freizeitmaßnahmen sei schwer aufzutreiben. «Wenn Jugendliche Langeweile haben, fällt ihnen nur Scheiß ein.» Da kam ihm die Idee, Porträts von deutschen Musikgrößen zu sprayen und zu versteigern. «Anfangs musste ich ordentlich Klinken putzen und erklären, was Stencil ist und was ich will», berichtet er von seinen Startschwierigkeiten.
So war auch Cro anfangs skeptisch, «aber das Ergebnis hat ihn überzeugt, und er hat darauf unterschrieben» – was den Wert deutlich steigerte. Bei der letzten Versteigerung auf der Internetplattform unitedchartiy.de kam das Straßenschild für knapp 700 € unter den Hammer. Der Erlös kommt dem Osnabrücker Caritas-Stiftungsfonds «Horizont» zugute, der benachteiligte Kinder und Familien unterstützt.

Das zischende Geräusch der Sprühdose erfüllt die milde Herbstluft. Und nicht nur die – ein stechender Geruch nach Terpentin oder Nagellackentferner bombardiert plötzlich die Nasenlöcher. Springwalds zehn Monate alter Sohn Hannes verzieht das Gesicht. Schön riecht anders. Und doch: «Der Geruch macht positiv süchtig nach mehr... nach mehr sprühen, sich künstlerisch auslassen», berichtet Papa Mika. Aber für ihn riecht es auch nicht nach «Verdünnung, eher nach Vanille».

Mittlerweile gibt sich das Who-is-Who der deutschen Pop- und Rockszene bildtechnisch bei Springwald die Klinke in die Hand. «Die Musikwelt ist klein. Aber es ist schon Wahnsinn, wie schnell sich sowas herumspricht», freut sich der gebürtige Finne über den Erfolg. Musiker wie die Fantastischen Vier, Campino, Philipp Poisel, Mark Forster, die Toten Hosen, Samy Deluxe und viele andere haben sich von ihm porträtieren lassen. Seit Jahren arbeitet er auch mit Nationaltorwart Manuel Neuer und dessen Kids Foundation zusammen. Die Künstler sitzen ihm allerdings nicht Porträt. «Ich bekomme Bilder oder CD-Cover zugeschickt. Die bearbeite ich dann.» Sein teuerstes Bild hat 4.500€ gebracht und zeigt die Bayernspieler Schweinsteiger, Lahm, Neuer, Boateng und Müller, die 2014 zur Weltmeister-Mannschaft gehörten.

«Ich möchte damit keinen Gewinn machen», kommt beim Thema Vergütung der Sozialarbeiter durch. Für Springwald ist es Lohn genug, wenn die Promis die Bilder unterschreiben und er sie dabei trifft. «Das Miteinander bei der Übergabe ist nicht mit Geld aufzuwiegen. Und es soll auch Hobby bleiben.»
Denn das Stenciln ist für ihn ein Hobby, ein Ausgleich zu seinem Job. Dort kümmert er sich vor allem um Suchtkranke, Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge. Er hilft ihnen dabei, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen; «Schicksalhaftes Arbeiten» nennt er es.


«Beim Schneiden der Schablonen kann ich abschalten und den Kopf wieder frei bekommen. Ansonsten würde ich verrückt werden.»


«Jeder Tag ist anders. Einmal stand eine Mutter mit drei Kindern vor mir. Denen ist der Strom abgestellt worden, im Winter. Da war dann schnelles Handeln gefragt», gibt er Einblick in seinen Alltag. «Beim Schneiden der Schablonen kann ich abschalten und den Kopf wieder freibekommen. Ansonsten würde ich verrückt werden.» Sprayen als Psychohygiene.
Ein chilenischer Künstler, der in Osnabrück mit Jugendlichen Wände gestaltet hatte, hat Springwald ans Stenciln gebracht. Beeinflusst hat ihn aber der britische Street-Art Künstler Bansky. «Der schafft es, mit wenigen Schablonen ein ausdruckstarkes Bild zu sprayen. Das ist die Krönung der Schablonen-Arbeit.» Doch während der Brite seine Bilder großflächig an Häuserwände sprüht, zieht der Sozialarbeiter einen kleineren Maßstab vor. «Ich wollte Bilder, die man mitnehmen kann. Das ist dann natürlich keine Street-Art mehr. Aber ich wollte diese Kunstform in den Wohnraum holen.»

Und der Erfolg zeigt, dass er es geschafft hat. Darauf ruht er sich aber nicht aus, sondern ist für ihn im Gegenteil «Ansporn, noch tiefer in den Ausdruck zu gehen und eigene Themen bildlich umzusetzen.» Die Gestaltung des ökumenischen Jugendkreuzwegs 2017 ist eines dieser Projekte.

Die weiße Schablone aus neun Din A4-Blättern liegt an ihrem Platz. Das Kreuz bekommt die ersten farblichen Akzente. «Ich arbeite mich vom Hellen immer weiter ins Dunkle vor. Man muss sich halt vorher überlegen, wo welche Farbe auftauchen soll», erklärt der Künstler seine Arbeitsweise. «Dabei gibt es kein Falsch und kein Richtig. Einfach machen. Wenn es dir nicht gefällt, sprayst du einfach wieder drüber.»

Doch bevor es ans Sprayen geht, wartet erst einmal der Computer. «80 Prozent der Schablone entstehen am Rechner, 20 Prozent beim Schneiden», beschreibt er. «Für den Kreuzentwurf habe ich mir verschiedene Kreuze angeschaut und dann letztendlich aus dreien eins gemacht: Von dem einen sind die Füße, von dem anderen ist der Kopf oder der Oberkörper.» Anschließend druckt er das Bild aus, klebt die Seiten zusammen und schneidet es zurecht. «Das Stencil für das Kreuz besteht aus neun Blättern. Ein Druck in der Größe wäre schlicht zu teuer», erklärt Springwald den Druckereinsatz. Die Vorbereitung für das Kreuz dauert knapp eine Stunde. «An den zehn Schablonen für Cro habe ich alleine zehn bis zwölf Stunden gearbeitet. Da gab es mehr Schattierungen. Das Sprayen dagegen dauert höchstens eine halbe Stunde.»

Das Kreuz ist dabei nur eines von sieben Stencils für den Kreuzweg. Springwalds Idee bei der Entwicklung war, den herkömmlichen Kreuzweg in die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen zu holen. «Dazu habe ich Themen gesucht, die im Alltag der Jugendlichen präsent sind und thematisch passen.» Herausgekommen sind drastische Bilder wie ein ertrunkener Flüchtling, der eine Rettungsweste trägt, den Körper in Kreuzform ausgebreitet. «Die Jugendlichen sollen merken, dass der Kreuzweg nicht etwas Vergangenes ist, sondern immer noch Brand aktuell.»

Die alte Holzbohle ist fast nicht wiederzuerkennen. Mika Springwald hat ihr buchstäblich neues Leben eingehaucht. Das schäbige Grau ist einem rot-blauen Farbenmeer gewichen, eine weiße Christusfigur fast greifbar in dessen Mitte. Mit Jesus gesprochen: «Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.» Recht hat er.

 

Jürgen Flatken
Freier Journalist und theologischer Referent

Mika Springwald im Interview

Frage des Journals: Die Bilder des Kreuzwegs JesusArt basieren auf dem Firmlingsprojekt 2015 der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena in Geldern. Als Sozialarbeiter bist du im Einsatz für Menschen, die ziemlich hart darum kämpfen, ins Leben reinzukommen – deine Kunst wiederum bringt dich mit Stars von Musik bis Fußball zusammen. Wie war es, mit den Jugendlichen, den Firmlingen zu sprayen, was war das Besondere an diesem Projekt, auf dem die Kreuzwegbilder basieren?

Mika Springwald: Der Jugendkreuzweg hat in seiner Methodik zwei Ansätze, die mir in einer kreativen Auseinandersetzung sehr wichtig sind: Die Street-Art-Technik Stencil ermöglicht dem Schaffenden, ein Ergebnis zu bekommen, auch wenn an irgendeiner Stelle scheinbar erst einmal Kreativlosigkeit angezeigt ist. Anderseits sind Jugendliche heute charakterlich so «modern», so offen, dass sie sich unvoreingenommen auf eine religiöse Auseinandersetzung einlassen können. Die Firmlinge sind ja in der Vorbereitung auf das Sakrament auf dem Weg, ihren Glauben zu bestätigen, sie übernehmen neu Verantwortung für sich vor Gott und wenn sie wollen, in der Kirche.

Diese zwei Aspekte waren für uns die Ausgangslage, gemeinsam einen Kreuzweg im Rahmen einer Firmvorbereitung entstehen zu lassen. Ich selber brauchte nicht lange suchen, da ich mit Christian Olding in Geldern einen Kaplan kenne, der neue Wege mitgeht und auch gestalten kann. Die 15 Firmlinge haben sich dann schließlich an einem verlängerten Wochenende in der Karwoche 2015 intensiv auf diese Auseinandersetzung eingelassen. Spannend war, zu erleben, dass durch das Medium «Sprühen» ein Zugang geschaffen wurde, der die Jugendlichen nachhaltig über das Projekt sprechen lässt: Selbst ein Jahr später haben mich bei einem Besuch in Geldern Jugendliche auf diese Aktion angesprochen.

Bunt, mit Schablonen, immer individuell, es geht um Kommunikation: Was ist für dich so speziell an der Entstehung von Stencil Art?

Mithilfe des Sprayens und der Technik «Stencil», welche beide der StreetArt zugeschrieben werden, versuche ich, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Auseinandersetzung mit der Vielschichtigkeit ihres persönlichen Lebens zu ermöglichen. Die kreative Arbeit der jungen Menschen schafft bzw. erschafft etwas, von dem häufig niemand vorher wusste, dass er oder sie dazu in der Lage ist.
Die handwerkliche Tätigkeit beim Erstellen der Kunst kann medita­tiven Charakter haben und beim Nachdenken über Entscheidungen oder Lebensfragen und beim Reflektieren des (bisherigen) Lebensentwurfes helfen. Die Prozessbegleitung ermöglicht mir, ganz konkret einzelnen Personen und ihren Themen unterstützend zur Seite zu stehen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt steht im Vordergrund, sondern die Auseinandersetzung und der Entstehungsprozess.
In einer Vorbereitungsphase wurden Themenschwerpunkt bei den Firmlingen erfragt und von mir sozusagen in Schablonenmotive umgesetzt. Diese wurden den Jugendlichen vorgestellt, ihre Rückmeldungen wurden mit aufgenommen. Die Themen sind Szenen aus dem Alltag der Jugendlichen oder politische Themen, die in der Lebenswelt der Jugendlichen aktuell und brisant sind: Sie beschäftigen den Jugendlichen aus einem bestimmten Anlass heraus oder sie werden medial dem Jugendlichen so vorgesetzt, dass er sie nun hier kreativ abarbeitet. Damit erwächst ein «weltlicher» und alltäglicher Zugang zu einem Thema – eine religiöse Dimension wird da noch gar nicht direkt erkennbar. Das passiert dann erst bei der bewussten Auseinandersetzung durch die Interpretation der einzelnen Kreuzwegstationen; erst hier wird die ganze Vielschichtigkeit dann für die Jugendlichen real. Damit öffnet der Leidensweg Jesu neue Sichtweisen, umgekehrt wird der eigene Lebensalltag mit dem Kreuzweg verbunden und in diesen hineingeholt. Solche neuen Perspektiven eröffnen neue Sichtweisen und auch Handlungsvarianten für den persönlichen Umgang, gerade natürlich mit ähnlichen Szenen. Und zugleich wird klar, dass dieser Kreuzweg von Jesus auch heute und in meinem Leben aktuell ist.

In unserem Projekt mit den Firmlingen lief das so ab, dass wir an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils zwei bis drei Motive erstellt haben. Dem Sprühen ging immer ein durch uns gesetzter Impuls voran: Wir haben Filmausschnitte gezeigt, die die jeweilige Thematik aufgenommen haben. Dann ging es ins Reden, in Gesprächsrunden wurden einzelne Gesichtspunkte der Motive in Verbindung mit dem Kreuzweg gebracht.
Nach der inhaltlichen Reflektion wurde wider untereinander besprochen, wie die Motivgestaltung erfolgen soll und welche Farbtöne aufgetragen werden. In wirklich spannenden Gruppenprozessen wurden manchmal gut und lange besprochen und dann gesprüht – oder aber nach dem Sprühen geklärt, ob verschiedene Nuancen wieder übersprüht werden sollen. Nach und nach habe ich dabei Techniken des Sprühens eingebracht oder , wenn das gefragt war, Umsetzungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Nach Fertigstellung eines Motives wurden im Gruppenkontext darüber gesprochen, gerade da wurden auch oft persönliche Erlebnisse der Teilnehmenden eingebracht.

Der Kreuzweg hat an genau solchen Stellen diese Alltagsrelevanz erhalten, die das Motiv noch erlebbarer gemacht hat. Herausgekommen sind am Ende einfach sehr intensive und emotionale Motive. Gleichzeit haben sie durch die Verbindung mit der Installation von Gegenständen eine Alltagsverbindung, die den Kreuzweg zu einem individuellen «Crossaway» macht. Und genau das spürt man als Betrachter. Eben JesusArt!

Stencil Art ist eine Street Art, eine Subkultur irgendwo zwischen Kunst, Gegenöffentlichkeit und Kommunikation. Was ist «Hype» oder «Style», was macht StencilArt für Dich im Kunstfeld speziell?

Street Art ist eine dynamische, eine sich ständig weiterentwickelnde Kunstform. Sie ist oft lustig und unterhaltend und manche Motive bringen einem ein Lächeln ins Gesicht. Auf der anderen Seite ist Street Art ironisch oder kritisch, oft besitzen Motive eine Mehrdeutigkeit, die zum Nachdenken anregen soll. Für mich ist sie deshalb ein Protest gegen eine vorherbestimmte und vermeintlich unabänderlich aufgezwungene Welt, in der wir leben müssen.
Das eröffnet eben wieder den Raum für den Gedanken an eine Welt, die wir nach christlichen Werten gestalten. Street Art bietet mir die Möglichkeit, aktiv am Veränderungsprozess teilzunehmen, um unsere Umgebung zu verändern und um den Betrachter anzuregen, über seine Umgebung bewusst nachzudenken. So haben Motive dieser Kunst eine sozialkritische Komponente. Sie setzt aber auch Themen, weil sie Ausdrucksform ist für Anliegen, die sonst nicht platziert würden. Durch Pioniere wie Banksy oder Blek Le Rat ist sie in die Werbung und in den Mainstream gelangt, wobei aber die Sozialkritik, die bewusste Kommunikation und die aufgezeigte Kritik im Vordergrund bleiben.

Was bringt den Kreuzweg Jesu und Stencil Art in Deinem Leben zusammen?

Der Kreuzweg Jesu ist eine Leidensgeschichte. Sie weist mich darauf hin, wo Scheitern und Wiederaufstehen im Alltag vorkommen. Er ist so voller Hoffnung. Das eigentlich Revolutionäre ist für mich hier, dass nicht das Leiden allein im Vordergrund steht, sondern es fokussiert, wie man auch ganz konkret Hilfe im Alltag erfahren kann und wie man deshalb mit dunklen Momenten umgeht. Natürlich sollen wir uns mit dem Leiden auseinandersetzen: Es gehört auch zur Lebensrealität, dass es diese Augenblicke gibt.
Der Kreuzweg macht diese Augenblicke verbalisierbar, besprechbar. Vielleicht sind es die Leidenssituationen der Menschen auf den Bildern, die Jesus heute auf seinem Kreuzweg zweifeln, hinfallen und sterben lassen. Für mich steckt aber auch Hoffnung in diesem Kreuz­wegsgeschehen. Durch die intensive Auseinandersetzen werden Perspektiven oder sogar Lösungen sichtbar, die das Leiden erträglicher machen und manchmal sogar auflösen.

Der Kreuzweg ist nie abgeschlossen, sondern er ruft auf, sich den eigenen Leidenswegen und Kreuzwegen zu stellen. Die eigenen Motive werden in den Kreuzweg aufgenommen und finden hier ihre individuelle Verarbeitung. Mich würde es freuen, wenn im Kreuzweg nicht einfach eine nette Kunstform gesehen wird, sondern wenn sich in diesen Bildern das eigene Leben, der Alltag von jungen und älteren Menschen wiederspiegeln darf. Malt oder sprüht eure eigenen Motive und lasst so den Kreuzweg interaktiv weitergehen! Zusammen lässt sich Leid besser ertragen und Leiden in der Welt beseitigen. Das ist meine sichere Hoffnung.

 

Alexander Bothe