#beimir im Profil

Vor 2000 Jahren ging Jesus auf seinem Weg mit dem Kreuz. Er geht diesen Weg bis heute: mitten unter uns und mit uns zusammen; er ist mit seinem Kreuz bei uns und er ist bei mir und meinem Kreuz.

Er ist #beimir, in meinem Alltag. Mit seinem Weg kreuzt er meinen Weg durch das Leben. Davon erzählen die Bilder und Stationen des Kreuzwegs #beimir.
Jesus ist in unserer Welt, das sieht man ihm auch auf den Fotos des Kreuzwegs an. Je länger die Fotos wirken, umso mehr wird deutlich, dass Er darauf Teil von Alltagssituationen, Bildern unseres Lebens ist.

Sein Passionsweg durchzieht sie in Stencils, in Objekten als Ausdruck der Kunstform Street Art. Sie ist Straßenkunst, sie ist prophetisch: ihr Ort ist der öffentliche Raum, sie platziert Botschaften, Zeichen, Kritik. Mit ihr wird Jesus an den realen Orten sichtbar, ihre Ästhetik verdeutlicht, dass Gott erfahrbar, konkret und persönlich ist.

Er ist in Jesus da, wo Leid entsteht, wo Menschen jetzt leiden, und Er setzt dem sein Kreuz als Zeichen der Liebe entgegen. Die Doppelkreuze aus dem # des Titels sind inhaltlich bedeutsam, sie kehren aber auch in der Struktur des Kreuzwegs wieder. Bereits in der Eröffnungssequenz von #beimir kreuzen sich eine komplette Passionserzählung einerseits mit unseren Blicken auf Menschen und auf unsere Lebenssituationen andererseits. Das verlängert sich in den Aufbau der Stationen hinein. Alle sind gleich strukturiert und schildern Situationen, die dann in der Erzählung der persönlichen Erfahrung zu Kreuzwegstationen werden.
Gleichwohl sind sie inhaltlich und auch sprachlich individuell profiliert. Die Sprache des Kreuzwegs ist bewusst umgangssprachlich bzw. alltäglich gehalten und weist auch unterschiedliche Färbungen auf.


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#beimir ist euer Kreuzweg

Kunstform und Struktur von #beimir laden ein, das Gebet dieses Kreuzwegs eben zu eurem Weg zu machen. Die Inhalte und Materialien, Texte und Lieder des Kreuzwegs sind euer Kernmaterial. Sie sind Vorlagen und Vorschläge, die direkt so umsetzbar sind. Aus ihnen entsteht ein kompletter Vorschlag zur Gestaltung eines Kreuzweg-Gottesdienstes.

Es gibt aber auch eine Menge zusätzlicher Auswahlmöglichkeiten, Anregungen und Zusatzoptionen, um daraus einen eigenen, einzigartigen Kreuzweg, einen speziellen Gottesdienst und weitere Aktionen bei euch entstehen zu lassen.
Auch mit den Texten könnt ihr kreativ umgehen: kürzen, umformulieren oder erweitern. Vielleicht ist euch ja aus euren Lebenskontexten heraus bei einigen Stationen sprachlich oder inhaltlich etwas ganz anderes wichtig als dem Redaktionsteam; vielleicht lohnt es sich dann sogar, wenn ihr hier oder da ganz neue eigene Texte schreibt. Oder ihr vertieft das Thema einer Station durch eigene erlebnispädagogische Zugänge.

Zu all diesem finden sich hier im Heft, im Material und auf der Homepage www.jugendkreuzweg-online.de weitere Anregungen und Informationen.