Einblicke und Rückblicke

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Wie der Jugendkreuzweg begann: eine Brücke zwischen Ost und West und den Konfessionen.

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Schon auf dem Katholikentag 1952 in Berlin wählte die katholische Jugend für die erstmals von ihr verantwortete Hauptveranstaltung das Thema Kreuzweg.

Sechs Jahre später wurde auf dem Katholikentag, ebenfalls in Berlin, eine große Kreuzfeier gehalten: Diese griff die katholische Jugend in Ost und West dann ab 1959 auf und betete jeweils am Schmerzensfreitag den Kreuzweg gemeinsam über die Mauer hinweg. Zunächst waren es die bekannten 14 Kreuzwegstationen, die als kleines schlichtes Heftchen gedruckt wurden.

Auf Anregung der Jugend in der DDR wurde ab 1968 die bis heute gültige Fassung mit sieben Stationen gewählt. Wieder nach einem Großtreffen, diesmal dem Ökumenischen Pfingsttreffen in Augsburg 1971, beteiligte sich auch die evangelische Jugend.

Maria Wego, Archiv des Jugendhauses Düsseldorf

Der Jugendkreuzweg in Büllingen, Belgien

Der Jugendkreuzweg wird jedes Jahr durch die Firmlinge gestaltet und am Karfreitag gebetet.
Zwar nehmen außer den Firmlingen oft eher wenige Jugendliche teil, aber alle Beteiligten waren und sind jedesmal sehr von dem Kreuzweg angetan. Auch bei den Firmlingen ist der Kreuzweg „Jesus Art“ sehr gut angekommen. Ich persönlich fand ihn sehr schön, ansprechend und der heutigen Zeit angepasst.

Melanie Jost, Büllingen/Belgien
per E-Mail an die Redaktion

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Fastenstationen in der Fastenzeit – Gebete mit Jesus-Street-Art

Fasten

Das Kreuz wurde mit Sprühkreide an die Wand gesprüht, einlaminierte DinA3 Plakate mit Impulsen luden zum Nachdenken ein. Auf den Plakaten gab es jeweils eine Bibelstelle, ggf. einen Link zu einen passenden Lied und Impulsfragen. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Antwort mit Kreide / Stiften an die Wand schreiben oder per WhatsApp senden.

Überblick über die Stationen

1. Woche: KaPuLaden – Was macht mich (nicht) satt?
2. Woche: Tunnel – Wo bist du sicher?
3. Woche: Fahrradständer/ Wand – Wo will ich hin?
4. Woche: SchülerCafé – Wen brauchst du?

Die Schüler haben entweder direkt geantwortet an die Wand gesprüht und eigene Stencils erstellt oder aber die Lehrer haben im Unterricht mit Bildern geantwortet. Anbei die Bilder der Klasse 6a. Insgesamt haben 7 Klassen sich begeistert beteilitg. Und die Abiturienten haben den StreetArt Gedanken aufgegriffen und haben unser Logo als Taube am Tag des Abischerzes mit Stencils an die Wand gesprüht... also, auch die Oberstufe fand es cool.

Eva Olejok, Schulseelsorgerin Kapu – Bischöfliches St. Josef Gymnasium
Pastoralreferentin St. Georg, Bocholt
per E-Mail an die Redaktion

Die prophetische Kunst des Glaubens: Jesus Art

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„Ich finde die Bilder irritierend, … aber auch irgendwie interessant“, schreibt Amelie als erstes Feedback zur Testversion der Jugendkreuzweg- App JESUS ART in einer WhatsApp-Nachricht. Die 8 köpfige Projektgruppe aus Coburg, bestehend aus 6 Ministrantinnen, einem Firmling und einer Studentin, darf die ersten Gehversuche mit der neu entwickelten Jugendkreuzweg-APP inmitten der Vorweihnachtszeit 2016 wagen. Damit ist der Startschuss für das Pilotprojet JESUS ART im Seelsorgebereich „Coburg - Stadt und Land“ gesetzt. Immer wieder aufs Neue testen die Jugendlichen im Vorlauf zur Fastenzeit 2017 die neu entwickelte App und tauschen sich aus.

Der Beginn: Der Weg ist das Ziel!

Der Nachtkreuzweg 2017: Am Freitag, den 14.04.2017, ist es endlich soweit. Wir befinden uns mitten in den Vorbereitungen auf Ostern. Das höchste Fest des christlichen Glaubens. Genau mitten in diese ereignisdichte und erfüllte Zeit hinein, die banal und besonders zugleich ist, fällt der Nachtkreuzweg des Seelsorgebereiches „Coburg - Stadt und Land“. 120 Jugendliche und Erwachsene machen sich gemeinsam auf den Weg, der sie von der Pfarrkirche St. Augustin quer durch den Coburger Hofgarten führt. Ihr Ziel: Die Geschehnisse des Karfreitags in sechs Stationen in Wort, Bild und Tat zu teilen, um die prophetische Kraft der Passion Jesu für ihr Leben aufs Neue zu entdecken.

Jesus wird seiner Kleider beraubt

„Als sie Jesus gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich.“ (Lk 23,33.34).
Die letzte Station des Kreuzweges wird auf neue Weise begangen – auf Jesus ART! Die Heilige Schrift, das Smartphone und die Jesus ART-Schablone unter dem Arm. Sofia setzt die Spraydose mit Sprühkreide zum Zug über die Pflastersteine auf den Kirchenvorplatz an. Die Botschaft: Jesus ist für uns am Kreuz gestorben!

Aber warum?

Jesus ist für uns am Kreuz gestorben! - Das ist wohl die wichtigste Aussage unseres Glaubens, aber zugleich auch die schwierigste. Alles andere als hoffnungsvoll geht es bei der Passion Jesu zu und doch steckt gerade im Kreuz Jesu die frohe Botschaft des Glaubens. Denn das Leiden Jesu findet gerade darin seinen Sinn, dass es für uns geschehen ist. Jesus geht in seiner Liebe zu uns Menschen so weit, dass er sogar den Tod auf sich nimmt, um Sünde und Schuld aus dem Weg zu räumen und uns den Zugang zu Gott zu öffnen; weit ab von Egoismus und Vergeltungssucht.

Ich bin ein Teil seiner Botschaft!

Jesus geht diesen Weg für mich! Mitten im Dunkel des Kirchenraumes von St. Augustin, das nur von wenigen Kerzenlichtern durchbrochen wird. - Die letzte Kreuzwegstation halten die Teilnehmer, kunstvoll in Farbe gestaltet auf einer Bildkarte in ihren Händen, umspielt mit Musik von Birdy: „Help the people“.

„In diesem Moment bin ich bei Gott und ganz nah bei mir - auf meine Weise! Die Bilder von JESUS ART zeigen mir mein Leben auf besondere Weise. Sie bringen mich zum Nachdenken, stellen mich in Frage und hinterfragen meine Beziehung zu den Menschen, mit denen ich mein Leben teile“, sagt Valentina im Nachklang zum Nachtkreuzweg.

Die Botschaft trifft jeden von uns

Tagtäglich durchleben, durchleiden Menschen in ihrem Alltag „Kreuzwegmomente“: Sei es beim Verlust eines geliebten Menschen, auf der Suche nach der passenden Berufsausbildung, die ein wichtiger Baustein der eigenen Lebensplanung ist, in der Sorge um den Partner, bis hin zur Frage, ob der Weg, den man im Leben eingeschlagen hat, der Richtige war – und mitten drin steht man selbst, mit seiner eigenen Unruhe oder mit seiner Freude über das Leben!

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Meinen Lebensweg kann nur ich gehen!

Jesus ist in seinem Denken und Handeln geprägt von der Gerechtigkeit Gottes! Denn in ihm begegnet uns die persönliche Zuwendung von Gottes Liebe.
In seinem Wirken ist er stets darum bemüht, die Menschen zu einem gelingenden Leben zu führen und sie zugleich heil an Leib und Seele werden zu lassen.
Der erste Schritt zum Gelingen und zum Heil werden ist der Mut zur Wahrheit – über mich und über die Welt. Dabei muss ich mich sowohl mir selbst zuwenden als auch den Menschen, die um mich herum sind. Diese Zuwendung geht an die Wurzel meines Menschseins, meiner Existenz.
Der Lebensweg Jesu endet nicht mit dem Kreuz; er führt mitten ins Leben hinein! Mit seinem Lebensweg fordert er uns auf und hält uns an prophetisch zu sein, Neues zu wagen, Veränderung zu wollen! Eben diese Veränderung kann auch bedeuten ab und an anders zu sein, anders zu handeln, anders zu denken.

Die Jesus-Art-App: lebendiger Mosaikstein in meinem Lebensbild

Obwohl die App nur eine Applikation unserer vielschichtigen Lebenswirklichkeiten ist, begleitet sie uns über Wege, Straßen und Kontinente hinweg. Sie ist trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer widerständigen Aussagekraft ein Teil unseres Lebensweges geworden: Unseres Weges durch die Fastenzeit und durch die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. Auch im kommenden Jahr wird sie uns begleiten.

Der Abschluss: Das Leben ist das Ziel!

Unsere Wege trennen sich nach der Fastenzeit: Johanna, Teresa und Valentina müssen weiter die Schulbank drücken, Amelie und Anne planen ein Auslandsjahr in Afrika bzw. Thailand nach dem Abitur, Anna und Laura wollen nach dem Abitur für ein Berufspraktikum absolvieren und Sofia studiert nach den Semesterferien weiter an der Hochschule. Aber ganz gleich wo wir sind und ganz gleich, welche Herausforderungen auf unserem Weg liegen: Wir bleiben in Gedanken miteinander verbunden – auf Jesus ART! Mit Freude und Dank!

Sebastian König, Pastoralreferent, Seelsorgebereich „Coburg – Stadt und Land“, Dekanat Coburg, im Namen der Jesus ART–Projektgruppe COBURG: Teresa Bundschuh, Sofia Gaudiello, Valentina Gaudiello, Anna Keßler, Laura Molz, Amelie Schwerdt, Anne Wicklein, Johanna Zöller

Kreuz und quer: Der ökumenische Jugendkreuzweg durch Düsseldorf

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Am 10. März 2017 fand der ök. Jugendkreuzweg der Kirchengemeinde St. Margareta quer durch Düsseldorf statt. Die Jugendlichen haben sich mit den roten Sightseeingbussen der Stadt auf den Weg gemacht, die extra für diese Aktion gebucht wurden. Mit Hilfe anderer Kirchengemeinden konnten die Jugendlichen an sechs festgelegten Stationen aussteigen und auch wieder in die Busse zusteigen. Dort erwartete sie nicht nur die Texte und Gedanken des Jugendkreuzweges sowie die Bilder, sondern auch an jedem Ort eine Band oder einen Jugendchor.

IMG 6623 Web 1Jede Station war noch einmal besonders gestaltet und lud ein, dort noch etwas zu verweilen. Die Jugendlichen konnten so nach dem Gebet und den Gedanken der Station zum Beispiel Kreuze sprayen, ein großes Wort “schuldig“ gestalten mit persönlichen Gedanken und Bildern, sie konnten Fotos mit einer Polaroid Kamera machen, Filmausschnitte anschauen und vieles mehr. So wurden die einzelnen Gedanken und Stationen des Jugendkreuzweges mit dem eigenen Leben sehr persönlich in Verbindung gebracht. Der Abschluss mit der letzten Station war dann in St. Margareta für alle gemeinsam.

IMG 6627 Web 1Jeder der etwa 400 Teilnehmer überlegte, was ihm und ihr Halt und Orientierung im Leben gibt. Und so wurden aus allen Gedanken eine riesige Schwimmweste für den Mann auf dem letzten Bild des Jugendkreuzweges gestaltet. Ein intensiver Abschluss des Jugendkreuzweges. Dieser Abend war berührend und lustig zu gleich – so wie das Leben der Jugendlichen auch ist. Es wurde ernsthaft gesprochen, nachgedacht und diskutiert aber ebenso wurde die Fahrt im Bus mit Gesängen, mit Lachen und Heiterkeit verbracht.

jugendkreuzweg flyer 2 WebDie Busfahrt hatte für viele den Anreiz gebracht und sie erst motiviert überhaupt daran teilzunehmen, doch hinterher war es durch die einzelnen Stationen und die Freiheit an welcher Station man länger verweilen wollte, gelungen, dass sich die Jugendlichen sehr intensiv auf das Leben Jesu, den Kreuzweg und die Bedeutung für das eigene Leben eingelassen haben.

Wenn es sich ergibt, dann werden wir das im nächsten Jahr wieder anbieten. Wir danken allen Unterstützern – vor allem der Bügerstiftung Gerricus- sowie den Kollegen und Chören aus den Kirchengemeinden.

Stephanie Müller, Pastoralreferentin, Kath. Pfarrgemeinde St. Margareta (Basilika minor), Düsseldorf

Passion. Hiphop. Street art.

Gottesdienst zum Jugendkreuzweg „JesusArt“ im Zentrum Gottesdienst des DEKT 2017 in Berlin

„JesusArt? Heißt das, Jesus als Kunst?“ – Mit dieser Frage wurde der gut besuchte Gottesdienst am 28.5.2017 in der Paul – Gerhardt - Kirche in Berlin eröffnet. Das Leiden eines Menschen als Kunst? „Mal ernst jetzt, ein Kreuzweg wird zwar oft durch Kunst erzählt, aber Leiden ist und bleibt ein Skandal.“ - „Wie kann man denn bitte mit dem Kreuz als Zeichen unterwegs sein? Das steht doch für den Tod von dem, auf den ihr mit eurem Glauben setzt?“

Paulus schreibt im ersten Korintherbrief „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit, Skandal; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“ Auf Jesus und sein Kreuz zu setzen – dieser Skandal ist der Kern unseres Glaubens. Der Mensch Jesus, der Sohn Gottes nimmt den Kreuzweg auf sich und geht ihn bis zu seinem Tod. Doch das ist nicht das Ende. Wer auf Jesus setzt, wird gerettet. Jesus ist auch auf unseren kleinen und großen Kreuzwegen mitten im Leben mit uns unterwegs. Und sein Kreuz wird für uns zum Zeichen der Hoffnung.

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Das Gottesdienstprojekt Passion. Hiphop. StreetArt. im Kirchentag 2017 hat versucht, durchzubuchstabieren, was es heißt, mit jungen Menschen und gemeinsam mit einer Gemeinde mitten im Jetzt und den Brüchen in unserer Zeit mit dem Kreuz unterwegs zu sein. Das Material, welches die Redaktion für JesusArt erarbeitet hat, ist von Vielschichtigkeit gekennzeichnet.
Die Vielschichtigkeit des Kreuzweg-Projekts im Jahr des Reformationsjubiläums fand ihren Platz im Gottesdienst dadurch, dass alle Elemente ihren Platz hatten: Bilder und Texte - aber eben auch Musik, dazu das Element Film und die Street-Art-Aktion im Anschluss und draußen, weil eine Spray-Aktion im geschlossenen Raum einer Kirche natürlich nur bedingt geht.

In Berlin hat sich mit der Musik von und durch die Zusammenarbeit mit Manuel Steinhoff, Marco Michalzik, Sarah Allig und Theo Sperlea der Gottesdienst zum Kreuzweg JesusArt noch einmal verändert. Musik ist ein eigener, wesentlicher Baustein in einem Gottesdienstkonzept und gestaltet sehr wesentlich mit, wirft eigene Fragen auf und verändert das Ganze - ebenso wie die anderen Formen der Kommunikation.

Das Experiment, aus diesem vielschichtigen Material und den Möglichkeiten für den Jugendkreuzweg in Berlin einen Jugendgottesdienst werden zu lassen, ist ganz erfreulich durch die Teilnahme vieler junger Menschen am Gottesdienst gelungen.

DSCN0425 Web 500x375pxAls interaktives Element hatten die Teilnehmenden in einer von Musik begleiteten Phase die Möglichkeit, ihren Assoziationen und Gebeten zu den Entwürfen für die Bilder des zu diesem Zeitpunkt ja noch mitten im Entstehungsprozess befindlichen Jugendkreuzwegs #beimir auf vorbereiteten Plakaten ganz persönlich Ausdruck zu geben.
Viele Impulse für das Redaktionsteam wie ganz konkret für den neuen Kreuzweg #beimir resultierten daraus, im interaktiven Teil des Gottesdienstes selbst entwickelten sich viele dichte Situationen, etliche Gespräche und auch manch gemeinsame meditative Momente.

Die fast vollzählige Redaktion des Jugendkreuzweg hat so eine neue Version der Vielschichtigkeit des Jugendkreuzweg-Projekts erleben dürfen. Auf dem Weg zu jungen Gottesdiensten und jugendgemäßen Formen von Verkündigung und Feier, von Einkehr und Ausrichtung an Jesu Wort und Leben war und ist der Gottesdienst im Kirchentagsprogramm eine wichtige Station – im Erleben aller.

DSCN0411 Web500x375pxWie immer, wenn ein Projekt unterwegs ist, wenn wir mit dem Glauben unterwegs sind, sind dabei neue Fragen entstanden: An welchen Orten lassen sich junge Gottesdienste mit den Medien, die der Jugendkreuzweg nutzen will, feiern? Welche Rolle spielt die digitale Kommunikation dabei? Schon mit dem Einbinden von Filmen entsteht eine Herausforderung, der die Kultur von Gottesdienst erst noch entgegenwachsen muss. Eine echte digitale Dimension unter Einbeziehen der neuen App geht noch einen großen Schritt weiter in eine Zukunft, wie die Redaktion sie jungen Gottesdiensten wünscht.

Wir wollen uns auf den Weg machen in eine solche Zukunft und danken allen, die in Berlin und an anderen Orten dabei waren und sind!

Cornelia Dassler

Jugendkreuzweg im ökumenischen Kirchenzentrum Nürnberg

P1020512 Web 750x500pxDie ca. 60 jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren hauptsächlich Konfirmand/-innen und Firmlinge, sie trafen sich um 16 Uhr in der katholischen Kirche St. Maximilian Kolbe.

Dort fand auch der Einstieg in die Workshops zu den einzelnen Stationen des Jugendkreuzwegs JesusArt statt, die sich in die Stationen jeweils textlich einübten, sie teilweise auch umarbeiteten und dazu ein Kunstprojekt durchführten. Anfang und Schluss habe ich (stark gekürzt) selbst übernommen, die Musik am Klavier mit Sängerinnen von der KJG der katholische Diakon.

Die Workshops arbeiteten einschließlich Übens in der Martin- Niemöller-Kirche bis 17.30 Uhr, dann gab es einen Snack für alle im Jugendhaus Niemöller auf dem Gelände.

P1020509 Web 750x450pxDie Projekte waren: zu Station 1 Tattoos aufbringen, bei Station 2 Kreuze auf den Kirchhof sprayen, bei Station 3 eine Performance zur Station entwickeln, bei Station 4 Textkunst zu erarbeiten, bei Station 5 Buttons als Giveaway herstellen und bei der Station verteilen, bei Station 6 Papierbilder sprayen, bei Station 7 Hölzer vorher sprayen und am Schluss als Giveaway verteilen.
Um 18 Uhr begann dann der Gottesdienst.

Pfr. Dr. Joachim Habbe, Martin-Niemöller-Kirche, Nürnberg