Digitales Gruppenerlebnis für den Jugendkreuzweg 2017

Die Begleit-App für Smartphones und Tablets erscheint im November und bietet Gruppenleitern interessante Möglichkeiten.

Seit 1958 machen sich junge Menschen gemeinsam auf, um den Jugendkreuzweg zu beten. Der Kreuzweg überwand zunächst die innerdeutsche Grenze und bringt heute Jugendliche und Gemeinden aus verschiedenen Herkunftsländern zusammen. Zum ersten Mal wird das Repertoire der medialen und sinnlichen Begleitung des ökumenischen Jugendkreuzweges für 2017 um eine interaktive Anwendung erweitert.

Journal A4 JKW2017 RZ

In enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz AJF entwickeln Philipp Schall und Quirin München für TELLUX Next in München die JesusArt- App für mobile Geräte wie das iPad oder mit Android betriebene Mobiltelefone, die den Jugendlichen auch eine gemeinsame Erfahrung in der Gruppe anbieten wird.

Der Jugendkreuzweg 2017 befindet sich in der Kirche St. Maria Magdalena in Geldern nahe der niederländischen Grenze. Für dieses Jahr gestaltet der Osnabrücker Künstler und Sozialarbeiter Mika Springwald die Stationen des Kreuzwegs. Dazu nutzt er die so genannte Stencil-Technik, also Sprühschablonen, die insbesondere durch Künstler wie Banksy über die Straßenkunst hinaus populär wurde.

Die Jesus-Art-App greift Springwalds Bilder auf und nimmt sie mit in die digitale Begleit-App. Innerhalb einer Station des Kreuzwegs hören die Nutzer von verschiedenen Sprecherinnen und Sprechern gelesene Bibelstellen sowie erklärende Texte und können dabei auf die jeweiligen Text- und Bildinhalte der Station zugreifen. An einigen ausgesuchten Stellen wird die Interaktionsmöglichkeit auch durch einen sichtbar ablaufenden Zeitraum unterbrochen, damit auch Momente der Besinnung und der Ruhe möglich sind.
Die digitale Begleitung soll nicht nur einzelne Teilnehmern von Station zu Station durch den Kreuzweg führen, sondern auch ganzen Gruppen die Möglichkeit geben, eigene Kreuzwege zu kreieren: Hierbei kann ein Gruppenbetreuer oder Jugendseelsorger den jeweiligen Ablauf des Kreuzwegs für seine Gruppe sogar individuell umgestalten, indem er innerhalb der App verschiedene Inhalte austauscht und anpasst. Diese persönliche Variante wird dann über die App den anderen Gruppenmitgliedern zur Verfügung gestellt und kann dann gemeinsam an den Stationen des Kreuzwegs erlebt werden.

Die App nutzt bewährte Motivationsmechanismen, die aus der Computerspielentwicklung stammen und Jugendlichen deshalb schnell vertraut sind. Der Spieler erhält Anreize durch ein Belohnungssystem, bei dem er je nach Fortschritt immer mehr Material in einer Galerie freischalten kann, beispielsweise durch zusätzliche Informationen zu den Stationsbildern.

Als zentrales Informationstool bietet die Anwendung auch die Inhalte des bereits in den letzten Jahren zum Einsatz gekommenen Multimediapakets an. So können die Nutzer je nach Fortschritt innerhalb ihrer App auf die Text-Liedersammlung, die Stencil-Art-Kunstwerke sowie abspielbare Musik und Videos abrufen. Damit vernetzt die App auch zu den anderen medialen Inhalten mit den Liedern sowie den jeweiligen Kurzfilmen zu jeder Station.
Die Produktion der JesusArt-Applikation für den ökumenischen Jugendkreuzweg ist eines von mehreren Projekten, die im kirchlichen sowie im säkularen Umfeld von der TELLUX next entwickelt werden.

Ab November 2016 ist die Anwendung unter dem Namen JESUS ART für Android-Telefone, iPads und iPhones gratis über Google Play bzw. den Appstore zum Download verfügbar.

 

Download on the App Store Badge DE Source 135x40  ­ google play badge JKW

Die App-Macher: TELLUX next

Das Unternehmen stellt Plattformen übergreifender Unterhaltungsprojekte für Film & TV sowie den Online- und Games-Sektor her und tritt dabei sowohl als Produktionshaus als auch als Kreativagentur für ihre Partner auf. Als Teil der TELLUX-Gruppe, gehört die TELLUX next zu einem der deutschlandweit größten unabhängigen Film- und Medienhäusern.

Zu den Gesellschaftern der TELLUX-Holdinggesellschaft zählen überwiegend katholische Bistümer in Deutschland. Ein besonderer Schwerpunkt der Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten liegt in den interaktiven Medien. Hier entstehen im Moment mehrere Applikationen wie beispielsweis die digitale Begleitung des ökumenischen Jugendkreuzwegs oder auch eine Informations-Anwendung zum Martiniusweg. Des Weiteren entstehen gerade Prototypen für Computerspiele, die sich in die Geschichtsuniversen von Wikileaks sowie dem Kölner Dom bewegen. Die Entwicklungen werden von den staatlichen Förderinstitutionen zum einen durch den FFF Bayern zum anderen zu Film und Medienstiftung NRW unterstützt.
Insbesondere bei der Konzeption und Umsetzung von relevanten sowie nachhaltigen interaktiven Programmen bringen die Entwicklungsteams von TELLUX next sowohl ihre werteorientierte Ausrichtung als auch ihre auch auf dem säkularen Markt erprobte Kompetenz ein und stellen damit einen einzigartigen Partner für kirchliche Unternehmen da. Die Entwicklung geschieht unter der Steuerung von Philipp Schall und Quirin Münch.

Philipp SchallPhilipp Schall leitet zusammen mit dem TELLUX-Holding-Geschäftsführer Martin Choroba als Geschäftsführer die Tellux Next GmbH. Der international erfahrene Filmproduzent betreibt seit Jahren außerdem Game-Development mit Drehbuchautoren und interdisziplinären Kreativen. Philipp Schall kuratierte beim Filmfest Mü8nchen den Games-Schwerpunkt und engagiert sich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Transmedia Bayern e.V. Von Beginn an faszinierte es ihn, alle Stufen der Projekt-Entwicklung von der ersten Idee eines Stoffs bis zur Fertigstellung des Films als kreativer Produzent steuern zu können.

 

Quirin MuenchQuirin Münch ist freiberuflich in der Games-Industrie tätig. Nach seinem Bachelor-Abschluss in Gamedesign vor drei Jahren hat er begonnen, in der Spielindustrie in den Bereichen Producing und Projektmanagement zu arbeiten. Hinzu kam eine Verstärkung seiner Fähigkeiten im Keyaccount Management, Controlling, Gamedesign, Leveldesign, 2D-Art, 3D-Art und Outsourcingmanagement. Persönlich bezeichnet er sich als Gamedesign-Generalist und besitzt ausgeprägte planerische und Kommunikationsfähigkeit.

telluxnext.de