Zur Musik

Eine ruhige Melodie eröffnet den Kreuzweg. Das Lied Lass mich dir nah sein steht in der langen Tradition der Choräle, die durch neue Interpretation und Verarbeitung erweckt werden. Der Braunschweiger Domkantor Gerd-Peter Münden hat ein altes englisches Melodiethema mit einem neuem Text zu einem Lied verarbeitet, dass ein Glaubensbekenntnis ist an den einen und doch so vielfältigen Gott.

Auch das zweite Lied Gott, ich suche DICH von Gregor Linßen, ist ein Credo.
Gewidmet ist es dem Tänzer des Sonnengesangs im Oratorium ADAM, Rolf Gildenast, der 2013 starb.
Im Fokus des Liedes steht die Spannung zwischen Zweifel und Glauben an ein Leben nach dem Tod.
Das Seil, dass sich dazwischen spannt ist die Hoffnung.
Das Bild vom Adler, der sein Kind auf seinen Flügeln auffängt, wenn es noch nicht fliegen kann,
ist ein Angebot das Tanzen zu wagen. Mit dieser Hoffnung beginnt der Kreuzweg.

Der einfache Ruf Herr, erhöre uns begleitet die Stationen.
Er stammt aus der Soul-Messe von Kai Lünnemann (Info: www.soulmesse.de).

Die siebte Station bleibt musikalisch unbeantwortet und führt in das gemeinsame Beten des Vater unser.

Der Epilog wird vom Lied Schritt für Schritt von Stefanie Dormann eingeleitet, dass die Zweifel des Liedes am Anfang des Kreuzwegs stärker ablegt und auf die Zusage des ICH BIN DA setzt.

Die abschließende Aktion ist ein Statement des Glaubenden. Er macht sich kenntlich als Christ.
Dazu passt das Lied DU, Gott, machst mich stark von Gregor Linßen,
dass den Glaubenszweifel gegen die Hoffnung auf den Immanuel, den Gott-mit-uns tauscht.
Wie auch das zweite Lied im diesem Kreuzweg ist es eine Vorauskopplung aus dem Oratorium DU, welches zur Zeit entsteht.
(Info: www.edition-gl.de)

Nach dem Segen beschließt das Lied Lasst uns ziehen zu den Quellen des Lebens die Feier des Kreuzwegs.
Norber Becker schrieb es 2011 zur internationalen Messdienerwallfahrt nach Rom.
Die Tonaufnahme wurde der CD Voller Hoffnung, voller Leben (Info: www.Oase-Steinerskirchen.de) entnommen.


Die CD-Aufnahmen

Mit Ausnahme des Schlusslieds wurden alle Lieder von der Band AMI um Gregor Linßen eingespielt
und vom Jugendchor St. Georg im Mansfelder Land unter Leitung von Ekkehard Fellner gesungen.

Der Jugendchor St. Georg im Mansfelder Land
Die Jugendlichen der Pfarrei St. Georg im Mansfelder Land bilden keinen Chor, der sich wöchentlich trifft, sondern eine Gruppe, die zu Projekten zusammenkommt, zu Musikwochenenden, zu Messen und Andachten, zu Musicals (Krippenmusical, Ruth-Musical...) oder um religiöse Kinderwochen musikalisch mitzugestalten. Immer wieder stoßen Jugendlichen aus dem Bistum zum Chor dazu, zum Beispiel aus Firmgruppen der Region.
Regelmäßig gestaltet der Jugendchor St. Georg die Jugendvespern in der Kathedrale in Magdeburg, die Gottesdienste bei der Bistumsversammlung in Magdeburg oder bei der Bistumswallfahrtsmesse auf der Huysburg. So gestaltete der Chor 2010 das Pontifikalamt zur Sendungsfeier in Magdeburg. Zur Zeit sind sie mit ihrem Ruth-Musical auf "Tournee" im Bistum. Eine weitere Aktion des Chores ist das Mitwirken als Helferteam für die Katholiken- und Ev. Kirchentage (u. ökumenischen Kirchentage), so auch beim kommenden in Hamburg. Dort werden sie auch den Jugendkreuzweg 2013 mitgestalten.

Die Pfarrei St. Georg hat keinen eigenen Kirchenmusiker. Gottesdienste feiern die Jugendlichen trotzdem mit Musikern aus den eigenen Reihen.
Projektweise kommt der Erfurter Kirchenmusiker Ekkehard Fellner und arbeitet mit dem Chor. An der CD-Aufnahme des Jugendkreuzwegs außerdem beteiligt mitbeteiligt war der von Ekkehard Fellner gegründete und geleitete Fakultätschor der Theologischen Fakultät Erfurt.


Die Meditationsmusik

entstand unter Verwendung von Klängen, die Christoph Krieger, der Schlagzeuger der Gruppe AMI aus metallischen Skulpturen und Gegenständen schlug, die auf der ehemaligen NATO-Basis bei Grevenbroich stehen. Die "Raketenstation", die bis 1993 der NATO zu Abwehrzwecken und der Lagerung von Spreng-Köpfen für Cruise Missiles und Pershing-Raketen diente wurde beherbergt heute neben dem Museum für moderne Kunst einen Skulpturen- und Architekturpark. (Info: www.langenfoundation.de)