Vorwort Redaktionsteam (2)

Vorwort Redaktionsteam

 

Begreife es, wer wolle…

Vorwort des Redaktionsteams

 

Ist das nicht eine ungeheuerliche Botschaft?

Wir sind schon erlöst. Jemand hat schon meine Schuld, meine Not, mein Leid, meinen ganzen Schlamassel auf sich genommen und gesühnt.

Ungefragt. Ohne Gegenleistung. Ohne Bedingungen zu stellen. Ohne „Rückgaberecht“. Ohne Zinsen.

Das Thema Erlösung ist ein ganz großes.

Eigentlich macht es den Kern unseres Glaubens aus.

Vielleicht nicht unbedingt den Kern unserer Lebensgestaltung, oder? Was bedeutet, dass es auch ein schwieriges Thema ist. Schwierig zu begreifen. Zu erfassen. Umzusetzen.

Wir sind froh, dass wir in diesem Kreuzweg den Blick auf dieses „Kerngeschäft“ lenken dürfen.

 

Durch den Schulterschluss mit dem Wallfahrtsbüro der „Heilig-Rock-Wallfahrt“ in Trier kamen wir auf das Thema „Erlösung“. Eigentlich nicht wir, sondern die Macher dort. Unter diesem Leitwort laufen nämlich die geistlichen Angebote im Vorbereitungsjahr vor der großen Wallfahrt im Mai 2012.

Uns hat das beeindruckt: eine „urkatholische“ Wallfahrt zu einer nicht unumstrittenen Reliquie wird (mehr oder weniger) ökumenisch gefeiert? „Der Blick auf den Heiligen Rock – an dem sich das ganze Erlösungsgeschehen festmachen lässt – wirft uns auf uns selbst zurück. Erinnert uns daran, was Gott für uns auf sich genommen hat und lässt uns auch nach unserer eigenen Erlösung fragen. Das ist die ökumenische Sicht auf diese Wallfahrt“, so sinngemäß der Wallfahrtsleiter.

Das sind auch genau unserer Ziele: ins Nachdenken führen über unsere eigenen Christusbeziehung. Auf dieser Basis wollen wir die „altbekannte Passionsgeschichte“ neu beleuchten.

Denn es geht Jahr für Jahr beim Ökumenischen Kreuzweg nicht darum ein Historienspiel zu inszenieren, sondern darum, das eigene Leben neu zu erfahren. Uns selbst neu zu erfahren als Erlöste. Befreite. Um mit Luther zu sprechen: in der Freiheit des Christenmenschen.

 

Unsere Bildauswahl erwies sich dann als Glückgriff. Die Passionsspiele in Oberammergau – so unser Eindruck – bringen genau das oben Gesagte ins Bild. Die Darsteller spielen sicherlich historisch biblische Rollen. Gewiss. Doch – die wunderbaren Fotografien von Brigitte Maria Mayer legen das nahe – sie spielen auch sich selbst. Sie sind als die Menschen im Erlösungsgeschehen präsent, die sie sind. Zumindest erlauben die ausdrucksstarken, spannungsgeladenen Fotografien diesen Rückschluss. Die lebendigen Minen und Gesten lassen das zu. Diese Schnappschüsse laden dazu ein, die so lebendig wirken, als seien sie geradewegs aus der Hüfte auf der via dolorosa in Jerusalem geschossen worden; und die uns die Darsteller so vertieft in das Geschehen zeigen, dass sie förmlich den Betrachter mit hineinziehen und zum „Komplizen“ machen.

 

Und jetzt seid Ihr dran:

wir hoffen, dass unsere Materialien Euch helfen, tiefer und tiefer in ein Leben als Erlöste einzutauchen. Erlösung, die Zuversicht und Halt gibt, beschwingt und befreit zu einem Leben in Fülle.

Das hat Jesus versprochen.

Wir wünschen uns, dass Euch diese Materialien helfen auf der Suche nach dieser Wahrheit und wir wünschen Euch dabei viel Courage und viel von Seinem Geist –

 

das Redaktionsteam

 

Anmerkung:

Wir wählen in diesem Grußwort mit Bedacht die Du-Form, die uns für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend trefflich erscheint. Mit Respekt und Hochachtung sind selbstverständlich alle Personen, die wir sonst siezen würden, mitgemeint.

Vorwort Redaktionsteam

Vorwort Redaktionsteam

Begreife es, wer wolle…

Vorwort des Redaktionsteams

Ist das nicht eine ungeheuerliche Botschaft?

Wir sind schon erlöst. Jemand hat schon meine Schuld, meine Not, mein Leid, meinen ganzen Schlamassel auf sich genommen und gesühnt.

Ungefragt. Ohne Gegenleistung. Ohne Bedingungen zu stellen. Ohne „Rückgaberecht“. Ohne Zinsen.

Das Thema Erlösung ist ein ganz großes.

Eigentlich macht es den Kern unseres Glaubens aus.

Vielleicht nicht unbedingt den Kern unserer Lebensgestaltung, oder? Was bedeutet, dass es auch ein schwieriges Thema ist. Schwierig zu begreifen. Zu erfassen. Umzusetzen.

Wir sind froh, dass wir in diesem Kreuzweg den Blick auf dieses „Kerngeschäft“ lenken dürfen.

Durch den Schulterschluss mit dem Wallfahrtsbüro der „Heilig-Rock-Wallfahrt“ in Trier kamen wir auf das Thema „Erlösung“. Eigentlich nicht wir, sondern die Macher dort. Unter diesem Leitwort laufen nämlich die geistlichen Angebote im Vorbereitungsjahr vor der großen Wallfahrt im Mai 2012.

Uns hat das beeindruckt: eine „urkatholische“ Wallfahrt zu einer nicht unumstrittenen Reliquie wird (mehr oder weniger) ökumenisch gefeiert? „Der Blick auf den Heiligen Rock – an dem sich das ganze Erlösungsgeschehen festmachen lässt – wirft uns auf uns selbst zurück. Erinnert uns daran, was Gott für uns auf sich genommen hat und lässt uns auch nach unserer eigenen Erlösung fragen. Das ist die ökumenische Sicht auf diese Wallfahrt“, so sinngemäß der Wallfahrtsleiter.

Das sind auch genau unserer Ziele: ins Nachdenken führen über unsere eigenen Christusbeziehung. Auf dieser Basis wollen wir die „altbekannte Passionsgeschichte“ neu beleuchten.

Denn es geht Jahr für Jahr beim Ökumenischen Kreuzweg nicht darum ein Historienspiel zu inszenieren, sondern darum, das eigene Leben neu zu erfahren. Uns selbst neu zu erfahren als Erlöste. Befreite. Um mit Luther zu sprechen: in der Freiheit des Christenmenschen.

Unsere Bildauswahl erwies sich dann als Glückgriff. Die Passionsspiele in Oberammergau – so unser Eindruck – bringen genau das oben Gesagte ins Bild. Die Darsteller spielen sicherlich historisch biblische Rollen. Gewiss. Doch – die wunderbaren Fotografien von Brigitte Maria Mayer legen das nahe – sie spielen auch sich selbst. Sie sind als die Menschen im Erlösungsgeschehen präsent, die sie sind. Zumindest erlauben die ausdrucksstarken, spannungsgeladenen Fotografien diesen Rückschluss. Die lebendigen Minen und Gesten lassen das zu. Diese Schnappschüsse laden dazu ein, die so lebendig wirken, als seien sie geradewegs aus der Hüfte auf der via dolorosa in Jerusalem geschossen worden; und die uns die Darsteller so vertieft in das Geschehen zeigen, dass sie förmlich den Betrachter mit hineinziehen und zum „Komplizen“ machen.

Und jetzt seid Ihr dran:

wir hoffen, dass unsere Materialien Euch helfen, tiefer und tiefer in ein Leben als Erlöste einzutauchen. Erlösung, die Zuversicht und Halt gibt, beschwingt und befreit zu einem Leben in Fülle.

Das hat Jesus versprochen.

Wir wünschen uns, dass Euch diese Materialien helfen auf der Suche nach dieser Wahrheit und wir wünschen Euch dabei viel Courage und viel von Seinem Geist –

das Redaktionsteam

Anmerkung:

Wir wählen in diesem Grußwort mit Bedacht die Du-Form, die uns für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend trefflich erscheint. Mit Respekt und Hochachtung sind selbstverständlich alle Personen, die wir sonst siezen würden, mitgemeint.