Checkliste

Checkliste


Darum geht´s:

Was?

Wer?

Bis wann?

Passiert?

1- Pressearbeit

1a- Infos sammeln

Die Informationen über den Kreuzweg, seine Stationen und Entstehung findet Ihr hier auf der Homepage oder im Journal.

Sucht einen Aufhänger, der die Leser und Leserinnen aufmerksam macht, und zum Studieren Eures Artikels motiviert. Was macht neugierig – zu lesen und teilzunehmen?

Beispiele: Ist es die ökumenische Zusammenarbeit, die besonders gut bei Euch läuft? Ist der JKW das Ereignis auf dem Weg in die Karwoche? Ist Eure Route durch die Stadt ganz außergewöhnlich oder eine der Stationen? Oder die Gestaltung als Sternmarsch? …

Infos und guten Aufhänger finden.

1b- Bildmaterial

Versäumt nie, ein Bild von Euch, vom Team, von der Kirche, Gebetskreis, etc. beizufügen.

Denkt an Euch selber: die Augen zum Artikel lenkt in erster Linie ein Bild, das aufmerksam macht!

Die Bilder müssen professionell wirken, eine hohe Auflösung haben und schnell zur Verfügung stehen!

Fotos schießen: vorher und während des JKW

1c- Klare Absprachen

Ein reibungsloser Ablauf lebt auch von klaren und zuverlässigen Absprachen!

Wer ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Kreuzweg verantwortlich?

Er oder sie muss bei jeder Meldung als AnsprechpartnerIn für Rückfragen – daher mit Telefonnummer – benannt sein!

Klare Verantwortlichkeiten schaffen.

Wer ist für was zuständig?

1d- klare Planung

Ein Zeitplan hilft: Wann verteilt Ihr welche Presseinformation – und wann geht´s mit den ersten Meldungen los?

Sorgt für lange Vorlaufzeiten!

Wer erstellt eine Übersicht über die Anschriften der Presse/ Medien und vor allem auch eine Übersicht über die verschiedenen Redaktionsschlusstermine?

Denkt auch an einen Nachbericht! Gibt es jemanden, der gute (!) Fotos schießt?

Sammelt jemand O-Töne (= Original-Zitate für den Artikel oder gar für den Hörfunk)?

Artikel und Fotos müssen spätestens am nächsten Tag in der Redaktion sein (vorher absprechen!).

„Kalter Kaffee von vorgestern“ schmeckt nicht mehr.

Artikelserie schreiben: vorher und abschließend

1e- Klare Adressatenliste

Abnehmer von Informationen sind lokale Tageszeitungen, Kirchenzeitungen, Anzeigenblätter, Schülerzeitungen, Pfarrbriefe, sowie Hörfunk (besonders der Lokalrundfunk) und hin und wieder auch Fernsehen.

Oft ist es lohnend, einen Besuchstermin in den Redaktionen zu vereinbaren, sich einem Redakteur/ einer Redakteurin vorzustellen und die Möglichkeiten der Berichterstattung zu klären.

Medienliste erstellen:

Zeitungen, Radio, TV

2- Werbung

Haltet es mit Henry Ford, der sinngemäß sagte:

Die Hälfte der Werbung könnte ich mir sparen. Leider weiß ich nicht welche.

Es mag ein zuviel an Werbung geben, doch gebt Euch bloß nicht mit zuwenig zufrieden.

Ein gutes Ziel ist: jeder im Ort muss wissen, wann, wie, wo und warum der Jugendkreuzweg mit wem stattfindet.

Er/ sie muss sich nur noch zu einer Teilnahme entschließen.

Klares Ziel setzen, nichts dem Zufall überlassen:

Einen guten Plan aushecken!

Wie erfahren die Menschen vom JKW und wie geschieht das so einladend und freundlich, dass sie wirklich triftige Gründe anführen müssen, nicht mitzumachen?

Gibt es Handzettel?

Werden ausreichend viele Plakate ausgehängt?

Plakate aushängen, Handzettel drucken,

Leute einladen!

Und das allerwichtigste: wie viele Teilnehmer kommen, weil Ihr sie persönlich aufmerksam macht, einladet und mitbringt – d.h. Euch mit ihnen verbindlich verabredet und nichts dem Zufall überlasst?

Persönlich Leute gewinnen.

3- Durchführung

3.a. Das Vorbereitungsteam fängt früh an!

Wer nimmt mit der evangelischen oder katholischen Geschwister- oder Nachbargemeinde Kontakt auf?

Wer trifft die Absprachen für eine gemeinsame Durchführung? Wer leitet ein erstes Treffen des Vorbereitungskreises und wer kümmert sich um Organisatorisches, wie Kirchennutzung, Finanzierung der Materialien, deren Bestellung (Plakatserie, Werbeplakate, Texthefte, Gebetsposter, CD, Partituren, Gedenkkarten und Diaserie)?

Beizeiten Kontakt mit anderen Gemeinden aufnehmen

Wie setzt ihr den Akzent, dass neben allem Organisatorischen auch eine inhaltliche Diskussion stattfindet, dass ihr euch austauscht über den Glauben, eure Vorstellungen über den Kreuzweg, die Sünde, den Tod und die Erlösung…?

Wege finden, sich inhaltlich auszutauschen!

Welche Texte, welche Lieder, welche Aktionsideen übernehmt Ihr, und wer sorgt wie für die Durchführung? Wie sieht ein schöner Abschluss des JKWs aus?

JKW zu „unserem“ machen - auf eigene Situation hin abändern!

3.b. Klare Aufgaben beim Kreuzweg selbst

Ein gelungener Jugendkreuzweg steht auf vier Beinen:

I. Die Bilder/ Plakate mit den Stationen müssen für alle gut erkennbar sein – das betrifft die Art und Weise, wie sie präsentiert werden, aber auch die Gruppengröße, die drum herum steht und schaut; es betrifft die Lichtverhältnisse, u.v.m.

In Gedanken mal alles durchspielen

Bildmaterial gut präsentieren!

II. Verständlichkeit der Texte

Wählt Eure Lektoren mit Bedacht aus!

Nur Texte, die langsam (ein zu langsam gibt es nicht), deutlich (ein zu deutlich gibt es nicht) und mit Herz (d.h. dass jemand den Text zum eigenen Text gemacht, ihn verstanden und begriffen hat) vorgetragen werden, haben eine Chance, in die Tiefe zu führen und begriffen zu werden.

Wartet souverän bis alle da sind, ruhig sind, zuhören!

Gebt den Teilnehmern Zeit, das Gehörte sacken zu lassen – gewährt auch Stille!

Wir nehmen am Kreuzweg teil und bereiten uns auf die Karwoche vor: jeder Text, jedes Hineindenken in die Bilder, ist etwas Wertvolles und setzt einen Impuls, in das Geheimnis unseres Glaubens einzudringen.

Gute und souveräne Lektoren finden.

III. Räumlichkeit und Atmosphäre

Wählt die Orte, an denen die Stationen stattfinden, mit Sachverstand.

Haben alle Platz?

Sind die Orte so zu gestalten, dass sie nicht nur trockene Bleibe für einen Zwischenstopp sind, sondern zum Gebet einladen?

Wer sorgt für Atmosphäre und wie?

Wie setzt ihr Lichteffekte ein, Kerzen, Tücher?

Holt das ganze Ambiente die Teilnehmer schon ins Gebet?

Wie schafft ihr es, dass die Aufmerksamkeit der Mitbetenden beim JKW bleibt?

Welche Sinne werden angesprochen?

Wer hat Ideen, mitzugestalten?

Gerade auch die musikalische Gestaltung ist sehr wichtig!

Eine gute, mitreißende und ansprechende Musikbegleitung trägt Eure Veranstaltung. Sie berührt das Herz und eben da findet die Begegnung mit Christus statt.

Unsere Lieder sind Vorschläge. Welches passende Liedgut ist ansonsten bekannt und bewährt?

Mit Verstand und bedacht, Route, Stationen und Atmosphäre, Gesang und Musik gestalten!

IV. Glaubenszeugnis

Unterschätzt nicht, welchen Beitrag Ihr selbst zum Gelingen des Kreuzwegs leistet. So wie Ihr ins Gebet, in den Kreuzweg, in eine Christusbegegnung einsteigt, so nehmt Ihr Eure Freunde und Bekannten mit auf den Weg.

Wenn Ihr schon nicht mit den Füßen und dem Herzen betet, werden sie gar nicht erst auf die Idee kommen, es selber zu tun. Wenn Ihr nur damit beschäftigt seid, zu organisieren, Ruhe zu schaffen und Texte zu verteilen, wie sollen die anderen in die Tiefe finden?

Das ist der Knackpunkt: Ihr müsst von der Sache überzeugt sein.

Sonst bleibt sie ein geselliges Stelldichein ohne Tiefgang.

Deshalb: Wenn Ihr nicht davon überzeugt seid, dass dieser Kreuzweg so, wie er angeboten wird, für Euch gut ist: dann ändert ihn auf Eure Situation hin.

Wenn Euch eigentlich diese Form von Gebet peinlich ist, sucht nach Eurer Form.

Wenn Ihr Euch eigentlich nicht so recht mit Christus auf den Weg machen könnt und wollt, dann klärt vorab Eure Fragen, Anfragen, Zweifel…

Sich klar sein, dass Ihr was Tolles zu bieten habt – und das auch ausstrahlen!

Wie steht Ihr zu dem Ganzen?

Könnt Ihr Euch darüber austauschen?

V. Abschluss

Und zu guter Letzt: wie schafft Ihr einen guten und würdevollen Abschluss des JKW?

Gebt Ihr den Teilnehmern und Teilnehmerinnen etwas mit in die Karwoche? Wir bieten hierfür ein Mitgebsel an.

Gibt es Folgeveranstaltungen, zu denen Ihr Euch mit Euren Gästen verabredet – zur Liturgie in den Kartagen, zur Osternacht? Gebt Ihr Ihnen einen Übersichtsplan über die Liturgien der beteiligten Gemeinden mit?

Ist doch eine tolle Gelegenheit, den JKW in ein lebendiges Gemeindeleben miteinzubinden.

Mitgebsel organisieren, Überblicke über die Karwoche erstellen,

Verbindlichkeiten schaffen

3.c. Danach

Der Kopf ist ein großes Sieb!

Deshalb sorgt bald für ein Nachtreffen des Vorbereitungskreises und eine Auswertung der Veranstaltung. Und meldet Euch offen und ehrlich zu Wort.

Sammelt Ideen und Veränderungsvorschläge für das nächste Jahr.

Und bitte meldet Euch auch bei uns zurück per Auswertungsbogen an die afj.

Nachtreffen und Reflexion anberaumen