Über die Fotografen

Brücken in fremde Welten
die Fotografen

Bernd Arnold
Bilder Station 1 und 3 bis 7
Zudem Bilder auf den Rückseiten
„Es ist eine fremde, seltsame Welt, die den Betrachter der Schwarzweiß-Fotos von Bernd Arnold erwartet. Religiöse Orte und Handlungen werden dargestellt, die den Charakter einer in sich geschlossenen Welt beinhalten. Er bewegt sich mitten in Deutschland. Und das ist das Irritierende - ihm gelingt es, ein Stück deutscher Wirklichkeit darzustellen, das dem Betrachter (…) mystisch erscheint.“
So schreibt Peter Lindhorst in einer Kritik zum Bildband „Das Kölner Heil“, Fotografien 1986-1996 (40 Abb. im Duotone, Schaden Verlag, 1997. EURO 29,80) des Fotografen Bernd Arnold. Seine Worte könnten gleichermaßen die Bilderreihen beschreiben, die den Jugendkreuzweg 2010 illustrieren. "Die kritische Sichtweise Arnolds spiegelt sich in seiner fotografischen Arbeitsweise wieder. Immer wieder wählt er überraschende Bildausschnitte und Perspektiven, die die Aufmerksamkeit des Betrachters (…) konzentrieren soll. Überhaupt sind Form und Präsentationsweise, für die sich der Fotograf entschieden hat, interessant. Ein modisches Design bestimmt die Gestaltung (…)“.

Bernd Arnold: „Fotografieren ist für mich ein Zugang zu fremden Welten“. Für seine Fotos wählt er gerne Schwarzweiß, weil durch die größere Abstraktion der abgebildeten Realität der Fantasie mehr Raum zufällt...

Die vorliegenden Bilder entstammen Serien, die anlässlich des Weltjugendtags 2005 in Köln entstanden und die seinerzeit den Kreuzweg der Pilger illustrierten (Näheres in diesem Heft an anderer Stelle). Auf diese Reihen griff nun das Redaktionsteam zurück als es um eine bildliche Interpretation der Sieben letzten Worte Jesu am Kreuz ging. Bernd Arnold: „Die sieben Worte Jesu mit Bildmaterial zu interpretieren, war für mich eine unerwartete Reise in die Gegenwart – denn hier ging es um´s Heute – keine religionshistorische Recherche. Das war spannend!“.

Infokasten: Biografie des Fotografen Bernd Arnold Im katholischen Köln – evangelisch – zur Welt gekommen. 1983-1990 Studium der Fotografie an der FH Dortmund bei Prof. Hans Meyer-Veden und Prof. Adolf Clemens. Ab 1987 erste Auftragsarbeiten für Kölner Stadtanzeiger, Kölner Illustrierte, Stern und ZEITmagazin. 1990 Abschlussarbeit "Eine Nacht im Milieu" (...über das Kölner Halbweltmilieu) bei Prof. Cindy Gates, FH Dortmund.
1990 Hospitanz in der Bildredaktion DIE ZEIT.
1993-97 Mitglied der Fotoagentur laif.
1998-2009 Mitglied der Fotoagentur "Fotoagentur Visum" VISUM.
Seit 1998 vertreten durch die van der grinten galerie in Köln.
2004 Berufung in die DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie). 2006 Berufung in die DFA (Deutsche Fotografische Akademie).
Seit 2007 Atelier im "Atelier Kunsthaus Rhenania" Kunsthaus Rhenania Einzelausstellungen (Auswahl)
2007 »Power And Ritual«, Su Palatu, Sardinien.
2007 »Power And Ritual«, NoArte Festival, Museo del Crudo, Sardinien.
2007 »Macht&Ritual«, Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Berlin.
2007 »Power And Ritual«, Yokohama, Japan.
2006 » http://www.berndarnold.com/text/stadtmuseum.htm" »Macht und Ritual«, Kölnisches Stadtmuseum, Köln.
2005 »Macht&Ritual«, 7. Internationale Fototage, Mannheim.
2004 »Power And Ritual«, HYPERLINK "javascript:" \o "Gallery" Leica Gallery Prague, Prag, Tschechien.
2004 »Akribie - Materialien zur Findung des wahren Kanzlers«, Goethe Institut, Prag, Tschechien.
2002 »Power And Ritual«, Leica Gallery, Tokio, Japan.
2001 » http://www.berndarnold.com/photo/heil.htm Das Kölner Heil«, Foucales - Festival Int. de la Photographie, Frankreich.
2000 »Wahlkampfrituale & Kölner Heil«, 2. Symposium der Dokumentarfotografie, Bad Herrenalb.
1999 » http://www.berndarnold.com/photo/wirt.htm Die Wirtschaftsgipfel«, van der grinten galerie, Köln.
1999 »Bernd Arnold«, Salon - Galerie für aktuelle Fotografie, Bremen.
1998 »http://www.berndarnold.com/photo/wahl.htm Wahlkampfrituale«, van der grinten galerie, Köln.
1996 » http://www.berndarnold.com/photo/tv.htm Ist die Erde eine Mattscheibe?«, Kunsthaus Rhenania, Köln.
1996 »Götterdienst«, laif-Galerie, Photokina Köln.

Über sein künstlerisches Schaffen informiert auch die homepage: www.berndarnold.de


Frederik Kiparski
Bilder Station 2 und
zudem auf den Rückseiten

„Photographie verstehe ich als expressives Handwerk und nicht als Kunst. Im Vordergrund steht für mich der Akt des Auslösens, nicht das Produkt, in ihm finde ich Freude. Ich photographiere alles und nichts in jeder und in keiner Situation. Die Photographie ist für mich nicht Profession, sondern Passion. Nahezu immer findet sich in meinen Taschen eine Kamera.
Meine Bilder sind Schnappschüsse, Momentaufnahmen. Ich verstehe sie als subjektive
Kommentare einer Wirklichkeit, als Dokumentation ohne Wahrheitsanspruch, aber mit dem Ziel ein Gefühl, eine Stimmung direkt zu vermitteln. Zu diesem Zweck bevorzuge ich monochrome Bilder und meistens analoge Kameras“.


Infokasten: Biografie des Fotografen Frederik Kiparski:
1985 als Sohn zweier Theologiestudenten im höchst evangelischen Göttingen höchst
evangelisch geboren.
2001 Zum 16. Geburtstag ein Canon AE-1 Spiegelreflex geschenkt bekommen, seither nicht
mehr ohne Kamera gesehen
Seit 2006 Lehramtsstudium in Leipzig und Lyon

Öffentliches:
2007 Ausstellung „On sait vivre, venez voir“, Photographie trifft gutes Essen, in Jochmanns Kochschule, Hannover.
2008 Photographische Mitarbeit am Projekt „Leben und Wie!?“ des Landesjugendpfarramts der evangelischen Landeskirche Hannover